Babyschlaf bei Krankheit: Tipps für ruhige Nächte

Wenn Babys krank sind, leidet oft auch der Schlaf. Eine verstopfte Nase, Husten oder Fieber können das Ein- und Durchschlafen erschweren. Eltern stehen dann vor der Herausforderung, ihrem Baby die bestmögliche Erholung zu ermöglichen, um die Genesung zu unterstützen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du deinem Baby helfen kannst, trotz Krankheit besser zu schlafen.

 

1. Die richtige Schlafumgebung schaffen

 

Eine ruhige und angenehme Schlafumgebung kann viel dazu beitragen, dass dein Baby auch bei Krankheit besser schläft:

  • Optimale Raumtemperatur: Ein Raum mit 16-18°C ist ideal. Zu warme Luft kann Fieber verschlimmern, zu kalte Luft kann den Hustenreiz verstärken.

  • Luftfeuchtigkeit erhöhen: Ein Luftbefeuchter oder eine Schüssel mit Wasser auf der Heizung kann helfen, die Atemwege feucht zu halten und das Atmen zu erleichtern.

  • Gedämpftes Licht und leise Geräusche: Eine beruhigende Atmosphäre fördert den Schlaf.

2. Erkältungsbeschwerden lindern

 

Babys haben bei Krankheit oft Schwierigkeiten, durch die Nase zu atmen oder husten viel. Folgende Tipps können helfen:

  • Nasentropfen mit Kochsalz: Diese können helfen, die Nase zu befreien und das Atmen zu erleichtern.

  • Aufrechte Schlafposition: Eine leicht erhöhte Liegeposition, z. B. mit einem Handtuch unter der Matratze, kann helfen, die Atmung zu verbessern.

  • Warmes Bad vor dem Schlafengehen: Dies kann beruhigend wirken und die Atemwege freimachen.

  • Ätherische Öle vermeiden: Besonders bei kleinen Babys können ätherische Öle die Atemwege reizen.

3. Mehr Körperkontakt und Geborgenheit

 

Krank sein ist für Babys unangenehm, und sie brauchen jetzt besonders viel Nähe. Das kann helfen:

  • Stillen oder Fläschchen geben: Wenn das Baby noch gestillt wird, kann Muttermilch beruhigen und antibakteriell wirken.

  • Tragen oder Kuscheln: Hautkontakt und die beruhigende Stimme der Eltern helfen, das Baby zu entspannen.

  • Sanfte Einschlafrituale: Eine Massage, leise Schlaflieder oder sanftes Schaukeln können das Baby beruhigen.

4. Schlafzeiten flexibel anpassen

 

Wenn Babys krank sind, schlafen sie oft unruhiger und brauchen vielleicht mehr oder weniger Schlaf als sonst. Eltern sollten darauf achten:

  • Signale des Babys beobachten: Wenn das Baby müde ist, sollte es schlafen dürfen, auch wenn es früher oder später als gewöhnlich ist.

  • Schlafenszeit anpassen: Bei Krankheit kann es helfen, das Baby etwas früher ins Bett zu bringen, um mehr Erholung zu ermöglichen.

5. Wann zum Arzt?

 

Nicht jede Erkältung erfordert einen Arztbesuch, aber in bestimmten Fällen sollten Eltern professionelle Hilfe in Anspruch nehmen:

  • Fieber über 39°C (bei Babys unter 3 Monaten ab 38°C)

  • Atemnot oder pfeifende Atemgeräusche

  • Starke Unruhe oder Apathie

  • Anhaltendes Erbrechen oder Durchfall